Satzung

Satzung

Stand: 30. April 2004

 

Die Satzung des Reit- und Fahrvereins Kornwestheim e.V. vom 24. Oktober 1974 in der
Fassungvom 26. März 1981 wird gemäß Beschluß der Mitgliederversammlung vom
20. März 1992 neu gefasst wie folgt:

 

§ 1: Bezeichnung und Sitz

1. Der Verein führt die Bezeichnung "Reit- und Fahrverein Kornwestheim e.V."

2. Sitz ist Kornwestheim

3. Der Verein ist im Vereinsregister das Amtsgericht Ludwigsburg eingetragen.

 

§ 2: Mitgliedschaft des Vereins

 Der Verein ist Mitglied

- des Landesverbandes der Reit- und Fahrvereine in Stuttgart
- der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN)
- des Württembergischen Landessportbundes e.V. in Stuttgart

Demgemäß unterwirft er sich den Satzungen und Ordnungen dieser Vereinigung- den
Satzungen und Ordnungen des Württembergischen Landessportbundes e.V. insoweit,
als sie die im Verein betriebenen Sportarten, nämlich Reit- und Fahrsport und
Ausbildung der Jugend, betreffen. Der Verein kann ferner auf Beschluß des
Gesamtvorstandes die Mitgliedschaft erwerben bei lokalen oder regionalen Vereinen,
deren Zweck gemäß ihrer Satzung die Pflege und Förderung des Sports insgesamt
und insbesonders der Jugenarbeit ist und welche gemeinnützig i.S. des Abschnitts
" Steuerbegünstige Zwecke " der Abgabenordnung sind.

 

§ 3: Aufgaben und Zweck

 1. Der Verein dient der Förderung des Reit- und Fahrsports, insbesondere der Ausbildung
    von Jugendlichen im Umgang mit Pferden. Im Rahmen seiner Möglichkeiten dient er
    auch der Förderung des Freizeit- Breitensports. Der Satzungszweck wird verwirklicht
    insbesondere durch pferdesportliche Übungen und Leistungen.

2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
    Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zur Verfolgung seines
    Zweckes gemäß Pinkt 1 arbeitet er mit anderen Vereinen zusammen, soweit dies
    zweckdienlich erscheint.

3. Der Verein ist selbstlos tätig: er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die
    Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendung aus Mitteln des
    Vereins. Die Mitglieder üben ihre Ämter im Verein ehrenamtlich aus.Für die Erteilung von
    Reitunterricht kann Mitgliedern des Vereins eine Aufwandsentschädigung aus Mitteln des
    Vereins gewährt werden.

5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder
    durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

6. Der Verein bezweckt auch die Beachtung und Förderung das Tierschutzes bei der
    Haltung und im Umgang mit Pferden.

 

§ 4: Geschäftsjahr

 Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 5: Mitgliedschaft

 1. Mitglied kann jede natürliche Person werden.

2. Der Verein hat

a) ordentliche Mitglieder (aktive und passive)
b) Jugendmitglieder
c) Ehrenmitglieder

3. Ordentliche Mitglieder sind Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben,
    Jugendmitglieder die Mitglieder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Ein Jugendmitglied
    wird mit Vollendung des 18. Lebensjahrs ohne weitere Formalitäten ordentliches Mitglied.

4. Ehrenmitgliedschaft: Auf Vorschlag des Gesamtvorstandes kann
    die Mitgliederversammlung ein Mitglied, das sich um den Verein oder um den
    Pferdesport in besondere Weise vedient gemacht hat, zum Ehrenmitglied ernennen.
    Die Ehrenmitglieder haben die Rechte und Pflichten ordenliche Mitglieder, sind jedoch
    von der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen und Umlagen befreit.

5. Erwerb der Mitgleidschaft:

5.1 Aufnahmeanträge sind schriftlich an den Vorstand zu richten. Bei Minderjährigen
      ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters sowie dessen Erklärung
      erforderlich, für die Aufnahmegebühr, die Beiträge, eventuelle Umlagen und die
      Benutzungs- und Unterrichtsgebühren zu haften.

5.2 Über die die Aufnahme entscheidet der Gesamtvorstand.

5.3 Die Ablehnung eines Aufnahmegesuchs ist dem Bewerber schriftlich mitzuteilen.
     Gründe für eine Ablehnung brauchen vom Gesamtvorstand nicht bekanntgegeben
     zu werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

5.4 Das neuaufgenommene Mitglied schuldet den anteiligen Jahresbeitrag ab dem
     1. Tag der Kalendervierteljahres, in dem sein Eintritt erfolgt.

 

§ 6: Beendigung der Mitgliedschaft

 Die Mitgliedschaft endet:

1. durch Tod
2. durch freiwilligem Austritt

dieser ist nur zum Jahresende durch eine schriftliche Erklärung an den  Vorstand
zulässig, die bei diesem spätestens bis zum 30. November des Jahres
eingegangen sein muß. Bei Minderjährigen muß die Erklärung von dem
gesetzlichen Vertreter unterschrieben sein.

3. durch Ausschluß aus dem Verein.

 

§ 7: Ausschluß

 Der Ausschluß eines Mitglieds aus dem Verein ist zulässig, wenn ein wichtiger Grund
vorliegt,insbesondere:

1. wegen Schädigung der Vereinsinteressen

2. wegen groben unsportlichen Verhaltens und groben Verstoßes gegen die
    sportkameradschaft und Disziplin

3. wegen groben Verstoßes gegen die Vereinssatzung

4. wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb und außerhalb des Vereins

5. wegen schweren Verstoßes gegen die Reit-, Betriebs- und Benutzungsordnung
    oder gegen Anordnungen des Gesamtvorstandes oder seiner Beauftragten

6. wegen Nichtbezahlung der Aufnahmegebühr, von Beiträgen oder Umlagen.

Der Ausschluß erfolgt in den Fällen der Ziffer 6 durch Streichung aus der
Mitgliederliste. Diese erfolgt durch Beschluß des Gesamtvorstandes, wenn das
Mitglied trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung der Aufnahmegebühr,
eines Jahresbeitrages oder von Umlagen jeweils ganz oder zu einem nicht
unwesentlichen Teil im Rückstand ist. Zwischen den beiden Mahnungen muß ein
Zeitraum von mindestens zwei Wochen liegen; die erste ist erst einen Monat nach
Fälliigkeit der Schuld zulässig; die zweite muß die Androhung der Streichung im
Mitgliederverzeichnis enthalten und eine Zahlungsfrist von zwei Wochen setzen.
Die Kosten hat das Mitglied dem Verein zu ersetzen.

In den übrigen Fällen erfolgt der Ausschluß durch Beschluß des Gesamtvorstandes.
Zuvor ist dem auszuschließenden Mitglied Gelegenheit zu geben, innerhalb von zwei
Wochen zu den gegen es erhobenen Vorwürfen Stellung zu nehmen. Der Beschluß
des Gesamtvorstandes ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied mit
eingeschriebenem Brief mitzuteilen. Das Mitglied kann gegen den Ausschluß binnen
eines Monats nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand Beschwerde einlegen.
Über die Beschwerde entscheidet die Mitgliederversammlung. Bis zu ihrer
Entscheidung, die endgültig ist, ruht die Mitgliedschaft.

Mit dem Zeitpunkt des Ausschlusses aus dem Verein erlöschen alle Rechte und
Ämter des Mitglieds im Verein. In seiner Verwahrung befindliche Gegenstände,
Urkunden, Schriftstücke und Kassenbeiträge sowie Schlüssel für Vereinseinrichtung
sind unverzüglich dem Vorstand auszuhändigen. Das Mitglied bleibt verpflichtet, die
Beiträge bis zum Ende das Jahres, in dem der Ausschluß erfolgt, zu entrichten.

 

§ 8: Beiträge

 1. Bei der Aufnahme in den Verein ist eine Aufnahmegebühr zu zahlen. Außerdem
     werden von den Mitgliedern Jahresbeiträge erhoben. Zur Finanzierung besonderer
     Vorhaben oder zur Beseitigungfinanzieller Schwierigkeiten des Vereins können
     Umlagen erhoben werden, für die auch eine Rückzahlung vorgesehen werden kann.
     Höhe und Fälligkeit von Aufnahmegebühren, Jahresbeiträgen und Umlagen
     werden von der Mitgliedschaft unterschiedliche Regelungen treffen kann.

    Sind Ehegatten und Kinder, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder
    sich noch in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden, Miglieder, wird von ihnen
    als Gesamtschuldner ein Einheitsbeitrag erhoben. Entsprechend kann bei der
    Aufnahmegebühr und etwaigen Umlagen verfahren werden.
    Diese Vergünstigung entfällt:
    a) für Kinder mit der Vollendung des 18. Lebensjahres, jedoch nicht vor Beendigung
        ihrer Schul- oder Berufsausbildung, sowie bei Beendigung der Mitgliedschaft ihrer
        Eltern oder eines Elternteils;
    b) für Ehegatten, wenn kein Kind mehr Mitglied ist, das das 18. Lebensjahr noch
        nicht vollendet hat oder sich noch einer Schul- oder Berufsausbildung befindet,
        oder wenn die Mitgliedschaft, eines Ehegatten endet.
    Einzelbeiträge werden ab dem Jahr geschuldet, das auf das Jahr folgt, in dem die
    Voraussetzungen nach a) und b) für den Wegfall der Vergünstigung eingetreten sind.
    In besonders gelagerten Fällen kann die Vergünstigung auch gewährt werden, wenn
    die genannten Vorraussetzungen nicht vorliegen. Die Entscheidung hierüber trifft der
    Gesamtvorstand.

 

2. Die Mitgliederversammlung kann die Mitglieder auch zu Arbeitsleistungen
    verpflichten.

 

3. Die Gebühren für die  Benutzung der Vereinseinrichtungen und für die Teilnahme
    am Reitunterricht werden vom Gesamtvorstand in der Reit-, Betriebs- und
    Benutzungsordnung festgesetzt.

 

4. Der Gesamtvorstand kann in Härtefällen Gebühren, Beiträge un Umlagen ganz
    oder teilweise erlassen oder stunden.

 

5. Gegen Forderungen nach Ziffer 1 und 3 kann nicht mit Forderungen gegen den
    Verein aufgerechnet werden. Ebenso ist ein Zurückbehaltungsrecht
    ausgeschlossen.

 

§ 9: Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Mit der Aufnahme in den Verein anerkennt jedes Mitglied die Vereinssatzung.

2. Die Satzungen und die Rahmen ihrer Zuständigkeit erlassenen Ordnungen und
    Anordnungen der § 2 genannten Vereinigungen, deren Mitglied der Verein ist,
    sind für jedes Mitglied verbindlich.

3. Die Einrichtungen des Vereins stehen den Mitglieder nach Maßgabe der Reit-
    Betriebs- und Benutzungsordnung zur Verfügung.

4. Die vom Gesamtvorstand erlassene Reit-, Betriebs- und Benutzungsordnung ist
    einzuhalten.

5. Anordnungen, die der Gesamtvorstand oder seine Beauftragten im Rahmen ihrer
    Zuständigkeit treffen, sind zu befolgen.

6. Die Benutzung der Einrichtungen des Vereins und die Teilnahme am
    Reitunterricht erfolgt auf eigene Gefahr. Der Verein ist insbesonders nicht
    Verpflichtet, den Reitbetrieb außerhalb der Unterrichtsstunden in Zeit oder
    Halle und auf dem Freigelände zu beaufsichtigen.

7. Ausschluß von der Nutzung der Einrichtungen und der Teilnahme am
    Reitunterricht:
    7.1 Der Gesamtvorstand kann die Benutzung der Einrichtungen untersagen,
          wenn ein Mitglied:
           a) Für drei aufeinanderfolgende Monate mit der Entrichtung der
              Nutzungsgebühr oder eines nicht unerheblichen Teils im Verzug ist
              oder in einem Zeitraum, der sich über mehr als drei Monate erstreckt,
              mit der Entrichtung der Nutzungsgebühr für drei Monate erreicht:
          b) der Reit-, Betriebs- und Benutzungsordnung oder Anordnung des
              Gesamtvorstandes oder seiner Beauftragten hartnäckig zuwiderhandelt.
    7.2 Der Gesamtvorstand oder seine Beauftragten können die Teilnahme am
          Reitunterricht untersagen, wenn
          a) nicht zuvor das Unterrichtsgeld entrichtet wurde:
          b) nicht zuvor Rückstände von Unterrichtsgeldern beglichen wurden;
          c) eine Pflichtverletzung im Sinne der Ziffer 7.1 b vorliegt.
    7.3 Der Ausschluß nach Ziffer 7.1 a und b nach 7.2 c kann auf Dauer oder
          auf Zeit- bei Gebührenrückständen zum Beispiel bis zur Zahlung der
          Schuld- erfolgen.

8. Die vorhandenen Einstellplätze für Pferde werden interessierten Mitglieder
    überlassen . Die Überlassung geschieht nur auf Grund eines
    Pferdeeinstellvertrages zwischen dem Verein, vertreten durch seinen
    Vorstand, und dem betreffenden Mitglied.

9. Sämtliche Mitglieder sind in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt. Das
    Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Das Stimmrecht der
    Jugendmitglieder wird von dem gesetzlichen Vertreter ausgeübt. Besteht bei
    Eltern Gesamtvertretungsmacht, kann ein Elternteil den anderen zur
    Alleinvertretung bevollmächtigen.

10. Wählbar sind alle volljährigen und voll geschäftsfähigen Mitglieder des
      Vereins.

§ 10: Organe

Die Organe des Vereins sind:

1. die Mitgliederversammlung;
2. der Gesamtvorstand;
3. der Vorstand.

§ 11: Die Mitgliederversammlung

1. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme.

2. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig
    a) Entgegennahme des Jahresberichts des Vorsitzenden und des Kassenführers;.
    b) Entlastungen der Mitglieder des Gesamtvorstandes;
    c) Wahl von 2 Rechnungsprüfern aus dem Kreis der Mitglieder für das laufende
        Geschäftsjahr;
    d) Festsetzung der Aufnahmegebühr, der Mitgliedsbeiträge und etwaiger Umlagen;
    e) Wahl und Abberufung des Vorstandes und der sonstigen Mitglieder des
        Gesamtvorstands;
    f) Beschlussfassung über Änderung das Satzung und über die Auflösung des
       Vereins;

    g) Ernennung von Ehrenmitglieder auf Vorschlag des Gesamtvorstandes;
    h) Beschlußfassung über den Ausschluß eines Mitglieds auf Beschwerde
        gemäß § 7.

3. Einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, findet eine ordentliche Mitglieder-
    versammlung statt. Sie ist vom Vorsitzenden einzuberufen und zu leiten.
    Die Einberufung erfolgt unter Angabe der Tagesordnung schriftlich mindestens zwei Wochen vorher.
    Anträge zur Tagesordnung müssen spätestens eine Woche vor der
    Mitgliederversammlung beim Vorsitzenden schriftlich eingereicht werden.
    Verspätet eingegangene Anträge werden nicht mehr auf die Tagesordnung
    gesetzt. Ausgenommen hiervon sind:

    a) Wahlvorschläge,
    b) Dringlichkeitsanträge, die mit dem Eintritt von Ereignissen begründet
        werden, die nach Ablauf der Antragsfrist eingetreten sind.

4. Die außerordentliche Mitgliederversammlung:

    Eine außerordentliche Mitgliederversammmlung findet satt,

    a) wenn der Gesamtvorstand die Einberufung für zweckmäßig hält;
    b) wenn die Einberufung von mindestens einem viertel sämtlicher
        Vereinsmitglieder unter Angabe des Grundes schriftlich gefordert wird, wobei
       Jugendmitglieder von ihrem gesetzlichen Vertreter vertreten werden;
    c) zur Neuwahl des Vorsitzenden oder seines Stellvertreters bei vorzeitigem
        Ausschneiden.
    Die unter Ziffer 3 für die ordentliche Mitgliederversammlung getroffenen
    Bestimmungen gelten auch für die außerordentliche Mitgliederversammlung.

5. Beschlußfassung der Mitgliederversammlung:

    Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden
    beschlußfähig.
    Beschlüsse werden, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, mit einfacher
    Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst; Stimmenthaltungen werden
    nicht berücksichtigt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des
    Vorsitzenden.

    Für Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen
    gültigen Stimmen erforderlich.
    Abstimmungen erfolgen durch Handzeichen, es sei denn, daß der Vorsitzende
    oder mindestens ein viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder
    beziehungsweise gesetzlichen Vertreter die geheime Abstimmung beantragen.

   Wählen erfolgen in geheimer Abstimmung. Eine offene Abstimmung ist zulässig,
   wenn nur eine Person für ein Amt vorgeschlagen und kein Widerspruch
   hiergegen erhoben wird.
   Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigem Stimmen
   erhalten hat. Hat niemand die Hälfte der abgegebenen gültigem Stimmen
   erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen
   erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist derjenige, der die meisten
   Stimmen erhalten hat. Bei Stimmengleichheit entscheidet das vom Vorsitzdenden
   zu ziehende los.

§ 12: Der Gesamtvorstand

1. Der Gesamtvorstand besteht aus:

    dem Vorsitzenden,
    dem stellvertretenden Vorsitzenden,
    dem Kassenführer,
    dem Schriftführer,
    dem Jugendwart,
    vier Vereinsmitglieder für besondere Aufgaben.

 2. Der Gesamtvorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig,
     soweit sie nicht durch Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen
     sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

    a) Vorbereitung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der
        Tagesordnung
    b) Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
    c) Erstellung des Jahresberichts und der Jahresabschlußrechnung
    d) Aufnahme von Mitgliedern

    e) Ansetzen von Leistungsprüfungen und sonstigen Veranstaltungen;
    f) Regelung der Benutzung der Vereinseinrichtungen und der Teilnahme
       am Reitunterricht durch eine Reit-, Betriebs- und Benutzungsordnung
       sowie im Einzelfall durch Anordnungen
       die Befugnis, Anordnungen zu treffen, kann er auch einzelnen Mitgliedern
       des Gesamtvorstandes sowie anderen Personen erteilen
   g) Festlegung der Vertragsbedingungen - einschließlich des Entgelts - für
       die Pferdeeinstellverträge
    h) Bestätigung der von der Vereinsjugend beschlossenen Jugendordnung und
       des nach der dort festgelegten Wahlordnung gewählten Jugendleiters.

3. Der Gesamtvorstand tritt in der Regel einmal im Monat zusammen. Er wird
    vom Vorsitzenden einberufen. Die Tagesordnung braucht nicht angekündigt
    zu werden.
   Beschlüsse des Gesamtvorstandes werden mit einfacher Mehrheit gefaßt;
   Stimmentahltungen finden keine Berücksichtigung. Bei Stimmengleichheit
   entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Das Gremium ist beschlußfähig,
   wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist.

4. Der Vorsitzende ist berechtigt, mit Einverständnis des Gesamtvorstandes
    zur Unterstützung des Gesamtvorstandes Vereinsmitgliedern einzelne Aufgaben
    zur selbständigen Erledigung zu übertragen. Sie können auf Einladung des
    Vorsitzenden an Sitzungen des Gesamtvorstandes beratend teilnehmen.

5. Der Kassenführer:
    Der Kassenführer führt die Vereinskasse. Er ist berechtigt, Zahlungen für
    den Verein entgegenzunehmen und Forderungen anzumahnen. Er leistet die
    Zahlungen für den Verein gemäß den Bewilligungen des Gesamtvorstandes.
    Er ist zur ordentlichen Kassenführung verpflichtet und hierfür dem Verein
    unmittelbar verantwortlich.

6. Der Schriftführer:
    Der Schriftführer führt die Protokolle und den Schriftverkehr des Vereins,
    soweit dies nicht durch die Vorsitzenden geschieht. Über alle Mitglieder-
    versammlungen und Sitzungen des Gesamtvorstandes wird vom Schriftführer ein
    Protokoll gefertigt, das von ihm und dem Versammlungsleiter zu unterschreiben
    ist. In dem Protokoll sind die Zahl der Teilnehmer mit und ohne Stimmrecht,
    die Ergebnisse der Wahlen und der Beratungen und die gefassten Beschlüsse
    festzuhalten. Die Mitglieder des Gesamtvorstandes erhalten jeweils eine
    Abschrift dieser Protokolle.

7. Scheidet ein Mitglied des Gesamtvorstandes vorzeitig aus, so kann der
    Gesamtvorstandfür die restliche Amtsperiode des Ausgeschiedenen einen
    Nachfolger wählen.
    Beim Ausscheiden des Vorsitzenden oder seines Stellvertreters ist jedoch
    unverzüglich eine ausserordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen,
    die eine Neuwahl für die restliche Amtsperiode des Ausgeschiedenen
    vorzunehmen hat.

8. Wahl der Mitglieder des Gesamtvorstandes:
    Die Mitglieder des Gesamtvorstandes mit Ausnahme des Jugenwarts werden
    unbeschadet des Ziffer 7 in der ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt.
    Wiederwahl ist zulässig.
    Um die Kontinuität der Vereinsführung zu gewährleisten, wird wie folgt
    verfahren:

    1. bei geraden Jahreszahlen:

        Wahl des Vorsitzenden
        Wahl des Kassenführers
        Wahl von zwei Mitgliedern für besondere Aufgaben.

    2. bei ungeraden Jahreszahlen:

        Wahl des stellvertretenden Vorsitzenden
        Wahl des Schriftführers
        Wahl von zwei Mitgliedern für besondere Aufgaben.

  Für die Wahl der Mitglieder für besondere Aufgaben gilt:
  Es werden jeweils für diejenigen Mitglieder, deren letzte Wahl am längsten
  zurückliegt, Nachfolger gewählt. In den Fällen der Ziffer 7 ist die letzte Wahl des
  Ausgeschiedenen maßgebend.

  Jugendwart ist der jeweils gemäß Jugendordnung ( siehe § 14 ) von der Vereins-
  jugend gewählte Jugendleiter. Er ist vom Gesamtvorstande zu bestätigen und
  ist damit für die dauer seiner Wahlperiode voll stimmberechtigtes Mitglied
  des Gesamtenvorstandes. Die Bestätigung kann nur aus wichtigem Grund versagt
  werden. In diesem Fall hat eine Neuwahl zu erfolgen.

9. Die Mitglieder des Gesamtvorstandes können von der Mitgliederversammlung
    vorzeitig abberufen werden. Für eine Abberufung sind mehr als die Hälfte
    der abgegeben gültigen Stimmen erforderlich.
    Die Mitglieder des Gesamtvorstandes können ihrerseits jederzeit ihr Amt
    niederlegen.

§ 13: Der Vorstand

Vorstand im Sinne des § 26 BGB und dieser Satzung sind der Vorsitzende und sein
Stellvertreter. Sie sind je einzeln berechtigt, den Verein zu vertreten.
Im Innenverhältnis darf der Stellvertretende Vorsitzende verhindert ist.
Die dem Vorsitzendennach dieser Satzung obliegenden Heschäfte führt im
Verhinderungsfalle der stellvertretende Vorsitzende.

§ 14: Jugendordnung

Die Gesamtheit der Jugendmitglieder ( siehe § 5.3 ) bildet die Vereinsjugend
des Reit- und Fahrvereins Kornwestheim e.V. .Für diese gilt eine eigene
Jugendordnung. Diese wird von der Jugend-Vollversammlung beschlossen.
Sie tritt nach Bestätigung durch den Gesamtvorstand in Kraft und ist alsdann
Bestandteil dieser Satzung. Die Bestätigung kann nur aus wichtigem Grund
verweigert werden.

§ 15: Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen
werden,auf deren Tagesordnung die Beschlußfassung über die Auflösung
des Vereins den Mitgliedern angekündigt ist. Der Beschluß bedarf einer Mehrheit
von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
Für den Fall der Auflösung bestellt die Mitgliederversammlung zwei
Liquidatoren, welche die Geschäfte des Vereins abzuwickelnhaben. Das nach
Begleichung aller Verbindlichkeiten - wozu auch die Rückzahlung der rückzal-
baren Umlagen und Kapitaleinlagen gehört - noch vorhandene Vereinsvermögen
ist mit folgenden Auflagen der Stadt Kornwestheim zu übergeben:

1. das Vermögen ist auf einen innerhalb von fünf Jahren nach Auflösung des
    Reit- und Fahrvereins Kornwestheim e.V. neugebildeten gemeinnützigen
    Verein in Kornwestheim, der der Förderung des Reit- und Fahrvereins dient,
    zu übertragen;
2. das Vermögen ist für gemeinnützige pferdesportliche Zwecke zu verwenden,
    wenn kein Verein im Sinne des Punktes 1 innerhalb von 5 Jahren gegründet
    wird.

§ 16:

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Satzung gegen geltendes Recht verstoßen
und unwirksam sein, so hat dies auf die Wirksamkeit der übrigen Satzungs-
bestimmungen keinen Einfluß.

§ 17: übergangsbestimmungen

Diese Satzung tritt mit der Eintragung im Vereinsregister in Kraft.
Die Jugendordnung tritt nach deren Annahme durch die Jugend-Vollversammlung
mit ihrer Bestätigung durch den Gesamtvorstand gemäß § 14 in Kraft.

 

Kornwestheim, den 20. März 1992

 

Anlage zu Satzung: Jugendordnung gemäß § 14.

 

Analge

Jugendordnung des Reit- und Fahrvereins Kornwestheim e.V.
gem. § 14 der Satzung

§ 1: Name und Mitgliedschaft

Alle Vereinsmitglieder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr und alle regelmäßig
und unmittelbar in der Vereinsjugendarbeit tätigen Mitarbeiter / innen
bilden die Vereinsjugend im Reit- und Fahrverein Kornwestheim.

§ 2: Aufgaben und Ziele

Die Vereinsjugend ist jugend- und Gesellschaftspolitisch aktiv. Sie will
jungen Menschen ermöglichen, in zeitgemäßen Gemeinschaften Sport zu treiben.
Darüber hinaus soll das gesellschaftliche Engagement angeregt, die Jugend-
arbeit im Verein unterstützt und koordiniert, und zur Persönlichkeitsbildung
beitragen werden.

§ 3: Jugendvollversammlung

Die Jugendvollversammlung ist das oberste Organ der Vereinsjugend. Sie tritt
mindestens einmal im Jahr zusammen und wählt den Vereinsjugendausschuß.
Dieser besteht aus:

- der oder dem Vereinsjugendwart/in;
- der oder den Vereinsjugendsprechern/innen;
- weiteren Mitarbeitern/innen.

Der Jugendwart wird auf 2 Jahre, die übrigen Mitglieder des Jugendausschusses
werden auf ein Jahr gewählt; gewählt ist, wer die einfache Mehrheit der ab-
gegebenen gültigen Stimmen erhält. Vereinsjugendsprecherin bzw. Vereinsju-
gendsprecher dürfen bei ihrer Wahl das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet
haben.

§ 4: Jugendausschuß

Der oder die Vereinsjugendwart/in ist stimmberechtigtes Mitglied im Vereins-
vorstand und vertritt die Vereinsjugen nach innen und außen. Er oder sie
leitet die Jugendausschußsitzungen, bei denen die Jugendarbeit geplant und
koordiniert wird.

§ 5: Jugendkasse

Die Vereinsjugend ist verantwortlicher Empfänger der Zuschüsse für jugend-
pflegerische Maßnahmen. Die Jugendkasse wird vom Jugendausschuß geführt.

§ 6: Gültigkeit und Änderung der Jugendordnung

Die Jugenordnung muß von der Jugendvollversammlung mit einer Mehrheit von
zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen und
vom Vereinsvorstand mit einfacher Mehrheit bestätigt werden. Das Gleiche
gilt für Änderungen. Die Jugendordnung bzw. Änderungen der Jugendordnung
tritt/treten mit der Bestätigung durch den Vereinsvorstand in Kraft.

§ 7: Sonstige Bestimmungen

Sofern in der Jugendordnung keine besonderen Regelungen enthalten sind,
gelten jeweils die Bestimmungen der Vereinssatzung und der Reit-, Betriebs-
und Benutzungsordnung.

Vorstehende Jugendordnung wurde in der Jugendversammlung vom 07.03.1992
beschlossen und vom Vorstand in seiner Sitzung vom 16.03.1992 genehmigt.

 

 

(Alle Angaben ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten.)